SWR will Qualität für alle bieten – Intendant Peter Boudgoust stellt Programmschwerpunkte 2009…

Stuttgart –

SWR will Qualität für alle bieten – Intendant Peter Boudgoust stellt Programmschwerpunkte 2009 vor

Stuttgart. Unter dem Leitmotto „Qualität für alle“ stellte der Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Peter Boudgoust, am Mittwoch, 4. März 2009, bei der Jahrespressekonferenz des Senders in Stuttgart die Programmschwerpunkte für das laufende Jahr vor. Der SWR-Intendant betonte, dass es das Ziel des öffentlich-rechtlichen Senders sei, mit möglichst guten Programmen ein möglichst großes Publikum anzusprechen.

Boudgoust: „Zuallererst steht immer eine gute Idee, wenn ein neues Programm entsteht. Aber dann geht es darum, mit dieser Idee möglichst viele Menschen zu erreichen. Der öffentlich- rechtliche Rundfunk wird mit den Rundfunkgebühren von allen bezahlt, also ist er auch in der Pflicht, ein Programm für alle zu machen. Wir können uns nicht in die intellektuelle Nische zurückziehen.“ In diesem Zusammenhang habe auch die oft gescholtene Quote als Gradmesser für die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ihre Berechtigung. Zwar könne der SWR nicht mit jedem Programm alle ansprechen, aber, so Boudgoust, „insgesamt, mit all unseren Angeboten in Hörfunk, Fernsehen und Online ist es unsere Pflicht und Schuldigkeit, den Anspruch zu haben, jeden Haushalt in Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz zu erreichen. Deswegen halte ich wenig von der sogenannten Himalaja-Strategie: Immer rauf mit dem Niveau, mal sehen, wer dann noch nachkommt.“

Qualität für alle zu bieten, das sei der Spagat, den der SWR leisten müsse, sagte Boudgoust. Es gehe darum, journalistische Werte wie die sorgfältige Recherche und die präzise Darstellung von Sachverhalten hochzuhalten – und gleichzeitig immer wieder neue, zeitgemäße Formen zu finden, die Menschen zu erreichen. Als Beispiel für eine innovative Form der Wissensvermittlung nannte Boudgoust die neue Sendereihe „Bildungskoffer“ im SWR Fernsehen, die auf lockere Art über die komplexe Kunstform Malerei informieren will. Als weiteres innovatives Projekt stellte der Intendant die „SWR Kindernachrichten“ vor, die medienübergreifend im SWR Fernsehen, in den Hörfunkwellen SWR2 und SWR cont.ra und programmbegleitend im Internet, innerhalb des SWR- Kindernetzes, präsentiert werden sollen.

Weiter gestärkt werden soll die Förderung junger Talente.

Nachdem der SWR bereits mit dem „Debüt im Dritten“ und dem „Jungen Dokumentarfilm“ im Spielfilm- bzw. Dokumentarfilmbereich erfolgreiche Nachwuchsarbeit betreibt, findet die Zusammenarbeit mit jungen Filmschaffenden im Mehrteiler „Laible und Frisch“ ihre Fortsetzung. Der SWR ermöglicht es damit bundesweit erstmalig, dass ein an einer Filmhochschule entwickeltes Konzept für einen Mehrteiler seinen Weg direkt ins Fernsehprogramm finden kann. Die Dreharbeiten haben gerade begonnen.

Bundesweite Beachtung erhofft sich der SWR-Intendant für die großen SWR-Spielfilmproduktionen im Ersten Fernsehprogramm der ARD. So ist „Romy“ der erste Spielfilm über die große deutsche Schauspielerin Romy Schneider, und „Flug in die Nacht“ ist eine fiktionale Bearbeitung des Flugzeugunglücks vor sieben Jahren, als zwei Maschinen über dem Bodensee zusammenstießen. Demnächst wird der SWR ein drittes Großprojekt in Angriff nehmen, einen Spielfilm über den Wehrmachtsgeneral Erwin Rommel. Seine Rolle als der Dokumentarfilmsender in der ARD wird der SWR unter anderem mit „Herz von Jenin“ unterstreichen. In dem Dokumentarfilm von Markus Vetter geht es um einen palästinensischen Vater, der beschließt, die Organe seines von Israelis erschossenen Sohnes israelischen Kindern zu spenden.

Die herausragenden journalistischen Herausforderungen im Bereich der aktuellen Berichterstattung in diesem Jahr sind der Nato-Gipfel Anfang April und die zahlreichen anstehenden Wahlen. Beim Nato-Gipfel ist der SWR neben der Berichterstattung in den SWR-Programmen federführend verantwortlich für das sogenannte „Weltbild“ und die Berichterstattung in der ARD, sowohl im Hörfunk als auch im Fernsehen. Zu den Wahlen in diesem Jahr bietet der SWR ein umfassendes Online-Angebot auf SWR.de und zahlreiche Hörfunk- und Fernseh-Formate für Rheinland-Pfalz und Baden- Württemberg. Im Ersten ist der SWR zudem mit einem Porträt von Bundeskanzlerin Angela Merkel und einem Fünfteiler unter dem Titel „Abgeordnet – Der Politiker-Praxistest mit Gabi Bauer“ vertreten.

Ausführliche Infos zu den SWR-Programmschwerpunkten finden Sie in der Pressemappe unter www.swr.de/presseservice/pressemappen .

Fotos zu den vorgestellten Sendungen und Moderatoren sind zu finden unter www.ard-foto.de oder können telefonisch angefordert werden bei der SWR-Foto-Redaktion, Tel.. 07221/929-3852.

Einen Mitschnitt der Jahrespressekonferenz finden Sie online unter www.swr.de/presseservice . Hierzu müssen sich dort zuvor online akkreditieren (rechts unter dem Button „presselounge“).

Bei sonstigen Fragen wenden Sie sich bitte an Wolfgang Utz,
Tel.: 07221/929-2785,
E-Mail: Wolfgang.Utz@swr.de

oder an Ariane Pfisterer
Tel.: 0711/929-1030
E-Mail: Ariane.Pfisterer@swr.de.

Stuttgart

SWR will Qualität für alle bieten – Intendant Peter Boudgoust stellt Programmschwerpunkte 2009 vor

Stuttgart. Unter dem Leitmotto „Qualität für alle“ stellte der Intendant des Südwestrundfunks (SWR), Peter Boudgoust, am Mittwoch, 4. März 2009, bei der Jahrespressekonferenz des Senders in Stuttgart die Programmschwerpunkte für das laufende Jahr vor. Der SWR-Intendant betonte, dass es das Ziel des öffentlich-rechtlichen Senders sei, mit möglichst guten Programmen ein möglichst großes Publikum anzusprechen.

Boudgoust: „Zuallererst steht immer eine gute Idee, wenn ein neues Programm entsteht. Aber dann geht es darum, mit dieser Idee möglichst viele Menschen zu erreichen. Der öffentlich- rechtliche Rundfunk wird mit den Rundfunkgebühren von allen bezahlt, also ist er auch in der Pflicht, ein Programm für alle zu machen. Wir können uns nicht in die intellektuelle Nische zurückziehen.“ In diesem Zusammenhang habe auch die oft gescholtene Quote als Gradmesser für die Akzeptanz des öffentlich-rechtlichen Rundfunks ihre Berechtigung. Zwar könne der SWR nicht mit jedem Programm alle ansprechen, aber, so Boudgoust, „insgesamt, mit all unseren Angeboten in Hörfunk, Fernsehen und Online ist es unsere Pflicht und Schuldigkeit, den Anspruch zu haben, jeden Haushalt in Baden- Württemberg und Rheinland-Pfalz zu erreichen. Deswegen halte ich wenig von der sogenannten Himalaja-Strategie: Immer rauf mit dem Niveau, mal sehen, wer dann noch nachkommt.“

Qualität für alle zu bieten, das sei der Spagat, den der SWR leisten müsse, sagte Boudgoust. Es gehe darum, journalistische Werte wie die sorgfältige Recherche und die präzise Darstellung von Sachverhalten hochzuhalten – und gleichzeitig immer wieder neue, zeitgemäße Formen zu finden, die Menschen zu erreichen. Als Beispiel für eine innovative Form der Wissensvermittlung nannte Boudgoust die neue Sendereihe „Bildungskoffer“ im SWR Fernsehen, die auf lockere Art über die komplexe Kunstform Malerei informieren will. Als weiteres innovatives Projekt stellte der Intendant die „SWR Kindernachrichten“ vor, die medienübergreifend im SWR Fernsehen, in den Hörfunkwellen SWR2 und SWR cont.ra und programmbegleitend im Internet, innerhalb des SWR- Kindernetzes, präsentiert werden sollen.

Weiter gestärkt werden soll die Förderung junger Talente.

Nachdem der SWR bereits mit dem „Debüt im Dritten“ und dem „Jungen Dokumentarfilm“ im Spielfilm- bzw. Dokumentarfilmbereich erfolgreiche Nachwuchsarbeit betreibt, findet die Zusammenarbeit mit jungen Filmschaffenden im Mehrteiler „Laible und Frisch“ ihre Fortsetzung. Der SWR ermöglicht es damit bundesweit erstmalig, dass ein an einer Filmhochschule entwickeltes Konzept für einen Mehrteiler seinen Weg direkt ins Fernsehprogramm finden kann. Die Dreharbeiten haben gerade begonnen.

Bundesweite Beachtung erhofft sich der SWR-Intendant für die großen SWR-Spielfilmproduktionen im Ersten Fernsehprogramm der ARD. So ist „Romy“ der erste Spielfilm über die große deutsche Schauspielerin Romy Schneider, und „Flug in die Nacht“ ist eine fiktionale Bearbeitung des Flugzeugunglücks vor sieben Jahren, als zwei Maschinen über dem Bodensee zusammenstießen. Demnächst wird der SWR ein drittes Großprojekt in Angriff nehmen, einen Spielfilm über den Wehrmachtsgeneral Erwin Rommel. Seine Rolle als der Dokumentarfilmsender in der ARD wird der SWR unter anderem mit „Herz von Jenin“ unterstreichen. In dem Dokumentarfilm von Markus Vetter geht es um einen palästinensischen Vater, der beschließt, die Organe seines von Israelis erschossenen Sohnes israelischen Kindern zu spenden.

Die herausragenden journalistischen Herausforderungen im Bereich der aktuellen Berichterstattung in diesem Jahr sind der Nato-Gipfel Anfang April und die zahlreichen anstehenden Wahlen. Beim Nato-Gipfel ist der SWR neben der Berichterstattung in den SWR-Programmen federführend verantwortlich für das sogenannte „Weltbild“ und die Berichterstattung in der ARD, sowohl im Hörfunk als auch im Fernsehen. Zu den Wahlen in diesem Jahr bietet der SWR ein umfassendes Online-Angebot auf SWR.de und zahlreiche Hörfunk- und Fernseh-Formate für Rheinland-Pfalz und Baden- Württemberg. Im Ersten ist der SWR zudem mit einem Porträt von Bundeskanzlerin Angela Merkel und einem Fünfteiler unter dem Titel „Abgeordnet – Der Politiker-Praxistest mit Gabi Bauer“ vertreten.

Ausführliche Infos zu den SWR-Programmschwerpunkten finden Sie in der Pressemappe unter www.swr.de/presseservice/pressemappen .

Fotos zu den vorgestellten Sendungen und Moderatoren sind zu finden unter www.ard-foto.de oder können telefonisch angefordert werden bei der SWR-Foto-Redaktion, Tel.. 07221/929-3852.

Einen Mitschnitt der Jahrespressekonferenz finden Sie online unter www.swr.de/presseservice . Hierzu müssen sich dort zuvor online akkreditieren (rechts unter dem Button „presselounge“).

Bei sonstigen Fragen wenden Sie sich bitte an Wolfgang Utz,
Tel.: 07221/929-2785,
E-Mail: Wolfgang.Utz@swr.de

oder an Ariane Pfisterer
Tel.: 0711/929-1030
E-Mail: Ariane.Pfisterer@swr.de.