„Kirchen erzählen vom Glauben“ – Premiere: Bistum Limburg macht im Internet Führungen lebendig -…

Limburg an der Lahn –

„Kirchen erzählen vom Glauben“

Premiere: Bistum Limburg macht im Internet Führungen lebendig

LIMBURG / FRANKFURT / WIESBADEN / WETZLAR. Kirchenführungen müssen nicht langweilig sein. Dies zeigt eine Videoserie, die das Bistum Limburg am Freitag (6.3.) im Internet (www.bistumlimburg.de) präsentiert hat. Diese Videos sind Teil eines im deutschsprachigen Raum in dieser Weise bisher einmaligen Ausbildungsmodells für Kirchenführer: Erwachsene können so auch im Internet lernen, wie sich Führungen durch katholische Kirchen interessanter gestalten lassen.

„Besucher von Kirchen sollen mehr erfahren als nur die architektonisch-kunstgeschichtlichen Daten der Gebäude. Kirchen sind – mit ihren herausragenden Türmen – eben nicht nur Erkennungszeichen für viele Dörfer und Städte, sondern Orte, an denen sich Himmel und Erde berühren. Die Videos machen beispielhaft deutlich, wie Gotteshäuser auch als Orte der Feier des Glaubens vorgestellt und nahe gebracht werden können. Dabei erfahren Besucher zum Beispiel, was ein Tabernakel ist und warum vor Marienbildern meist Kerzen brennen“, erklärt der Leiter der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit des Bistums, Pressesprecher Robert Eberle.

Mit dem achtteiligen Videokurs im Internet lädt das Bistum Limburg dazu ein, Kirchenräume neu zu entdecken: Nicht nur aus kunsthistorischer Perspektive sondern vor allem auch als Orte des christlichen Glaubens. „Die Kirchen wurden immer so gebaut, dass sie viel über den Glauben erzählen können und dass sie an Vieles erinnern, was wichtig für uns ist“, berichtet Schwester Theresia Becker, die seit Jahren Besuchergruppen durch den Hohen Dom in Limburg führt. Am Beispiel des Doms erläutert Schwester Theresia nun auch in den Videos die verschiedenen Besonderheiten von Kirchen. Welche Bedeutung haben die Gotteshäuser für Gläubige heute? Warum wurden Kirchen so hoch gebaut und nach Osten ausgerichtet? Das sind nur einige der Fragen, auf die Schwester Theresia in den Filmen eine Antwort weiß.

Neben Videos, die mehr für erwachsene Kirchenbesucher gedacht sind, gibt es auch spezielle Führungen für Kinder. Da Kirchen als „steingewordener Glaube“ gelten, betrachtet das Bistum attraktiv gestaltete Führungen als Chance zur Verkündigung: Aus diesem Grund sollen Kirchenführungen auch Glaubensinhalte erlebbar machen und – zum Beispiel durch gemeinsames Bekreuzigen mit Weihwasser oder Beten – spürbar werden lassen, dass Kirchen nach wie vor lebendige Orte der Begegnung mit Gott sind. Der Titel der Video-Serie lautet deshalb: „Gott in der Kirche entdecken“.

Mit dem durch Internet-Videos ergänzten Ausbildungsmodell will das Bistum Limburg vermischtes Lernen („blended learning“) forcieren: Ein Konzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informationsmedien vorsieht.

Aktuelles Beispiel: Parallel zu den Videos im Internet und dem webbasierten Fernstudium bieten das Bildungswerk Wetzlar-Lahn-Dill-Eder der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) und das Amt für katholische Religionspädagogik den Kurs „Erlebnis Kirchenraum“ an. An insgesamt fünf Samstagen können die Teilnehmer des Seminars einige Gotteshäuser aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und sich zum Kirchenführer ausbilden lassen. Verschiedene Arten der Führungen in Kirchenräumen werden an Beispielen erläutert und in einzelnen Schritten erprobt. Dabei werden neben dem Wetzlarer Dom mit den unterschiedlichen Baustilen und seiner Nutzung als Simultankirche (gemeinsame Nutzung durch Katholiken und Protestanten) auch moderne Kirchen in den Blick genommen. Zwischen den einzelnen Terminen arbeiten die Teilnehmer per Internetforum weiter. Auftakt des Seminars ist am Samstag (7.3.) in Wetzlar (Gertrudishaus, Kirchgasse 4). Weitere Informationen zum Kurs im Internetportal des Bistums Limburg (www.bistumlimburg.de) sowie beim Bildungswerk Wetzlar-Lahn-Dill-Eder der KEB (www.bildungswerk-limburg.bistumlimburg.de). Ähnliche Angebote mit dem neuen Ausbildungsmodell soll es bei Bedarf auch in Frankfurt (www.bildungswerk-frankfurt.bistumlimburg.de), in Wiesbaden (www.bildungswerk-wiesbaden.bistumlimburg.de) und im Westerwald (www.bildungswerk-westerwald.bistumlimburg.de) geben. Interessenten können sich beim Diözesanbildungswerk in Frankfurt (Tel:069/800 87 18 – 450) melden.

Pressekontakt:
Britta Fischer

Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
des Bistums Limburg

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Katholische Erwachsenenbildung (KEB)

Diözesanbildungswerk

Roßmarkt 4
65549 Limburg
Fon: 06431/ 295-479
Mail: b.fischer@bistumlimburg.de
Web: www.bistumlimburg.de

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Premiere: Bistum Limburg macht im Internet Führungen lebendig

LIMBURG / FRANKFURT / WIESBADEN / WETZLAR. Kirchenführungen müssen nicht langweilig sein. Dies zeigt eine Videoserie, die das Bistum Limburg am Freitag (6.3.) im Internet (www.bistumlimburg.de) präsentiert hat. Diese Videos sind Teil eines im deutschsprachigen Raum in dieser Weise bisher einmaligen Ausbildungsmodells für Kirchenführer: Erwachsene können so auch im Internet lernen, wie sich Führungen durch katholische Kirchen interessanter gestalten lassen.

„Besucher von Kirchen sollen mehr erfahren als nur die architektonisch-kunstgeschichtlichen Daten der Gebäude. Kirchen sind – mit ihren herausragenden Türmen – eben nicht nur Erkennungszeichen für viele Dörfer und Städte, sondern Orte, an denen sich Himmel und Erde berühren. Die Videos machen beispielhaft deutlich, wie Gotteshäuser auch als Orte der Feier des Glaubens vorgestellt und nahe gebracht werden können. Dabei erfahren Besucher zum Beispiel, was ein Tabernakel ist und warum vor Marienbildern meist Kerzen brennen“, erklärt der Leiter der Informations- und Öffentlichkeitsarbeit des Bistums, Pressesprecher Robert Eberle.

Mit dem achtteiligen Videokurs im Internet lädt das Bistum Limburg dazu ein, Kirchenräume neu zu entdecken: Nicht nur aus kunsthistorischer Perspektive sondern vor allem auch als Orte des christlichen Glaubens. „Die Kirchen wurden immer so gebaut, dass sie viel über den Glauben erzählen können und dass sie an Vieles erinnern, was wichtig für uns ist“, berichtet Schwester Theresia Becker, die seit Jahren Besuchergruppen durch den Hohen Dom in Limburg führt. Am Beispiel des Doms erläutert Schwester Theresia nun auch in den Videos die verschiedenen Besonderheiten von Kirchen. Welche Bedeutung haben die Gotteshäuser für Gläubige heute? Warum wurden Kirchen so hoch gebaut und nach Osten ausgerichtet? Das sind nur einige der Fragen, auf die Schwester Theresia in den Filmen eine Antwort weiß.

Neben Videos, die mehr für erwachsene Kirchenbesucher gedacht sind, gibt es auch spezielle Führungen für Kinder. Da Kirchen als „steingewordener Glaube“ gelten, betrachtet das Bistum attraktiv gestaltete Führungen als Chance zur Verkündigung: Aus diesem Grund sollen Kirchenführungen auch Glaubensinhalte erlebbar machen und – zum Beispiel durch gemeinsames Bekreuzigen mit Weihwasser oder Beten – spürbar werden lassen, dass Kirchen nach wie vor lebendige Orte der Begegnung mit Gott sind. Der Titel der Video-Serie lautet deshalb: „Gott in der Kirche entdecken“.

Mit dem durch Internet-Videos ergänzten Ausbildungsmodell will das Bistum Limburg vermischtes Lernen („blended learning“) forcieren: Ein Konzept, das eine didaktisch sinnvolle Verknüpfung von Präsenzveranstaltungen und virtuellem Lernen auf der Basis neuer Informationsmedien vorsieht.

Aktuelles Beispiel: Parallel zu den Videos im Internet und dem webbasierten Fernstudium bieten das Bildungswerk Wetzlar-Lahn-Dill-Eder der Katholischen Erwachsenenbildung (KEB) und das Amt für katholische Religionspädagogik den Kurs „Erlebnis Kirchenraum“ an. An insgesamt fünf Samstagen können die Teilnehmer des Seminars einige Gotteshäuser aus unterschiedlichen Perspektiven betrachten und sich zum Kirchenführer ausbilden lassen. Verschiedene Arten der Führungen in Kirchenräumen werden an Beispielen erläutert und in einzelnen Schritten erprobt. Dabei werden neben dem Wetzlarer Dom mit den unterschiedlichen Baustilen und seiner Nutzung als Simultankirche (gemeinsame Nutzung durch Katholiken und Protestanten) auch moderne Kirchen in den Blick genommen. Zwischen den einzelnen Terminen arbeiten die Teilnehmer per Internetforum weiter. Auftakt des Seminars ist am Samstag (7.3.) in Wetzlar (Gertrudishaus, Kirchgasse 4). Weitere Informationen zum Kurs im Internetportal des Bistums Limburg (www.bistumlimburg.de) sowie beim Bildungswerk Wetzlar-Lahn-Dill-Eder der KEB (www.bildungswerk-limburg.bistumlimburg.de). Ähnliche Angebote mit dem neuen Ausbildungsmodell soll es bei Bedarf auch in Frankfurt (www.bildungswerk-frankfurt.bistumlimburg.de), in Wiesbaden (www.bildungswerk-wiesbaden.bistumlimburg.de) und im Westerwald (www.bildungswerk-westerwald.bistumlimburg.de) geben. Interessenten können sich beim Diözesanbildungswerk in Frankfurt (Tel:069/800 87 18 – 450) melden.

Pressekontakt:
Britta Fischer

Informations- und Öffentlichkeitsarbeit
des Bistums Limburg

Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Katholische Erwachsenenbildung (KEB)

Diözesanbildungswerk

Roßmarkt 4
65549 Limburg
Fon: 06431/ 295-479
Mail: b.fischer@bistumlimburg.de
Web: www.bistumlimburg.de