Presse-Grosso ist unverzichtbar

Berlin –

Presse-Grosso ist unverzichtbar

Anlaesslich der derzeitigen Debatte um das Presse-Grosso-System erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe fuer Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Monika Griefahn und der medienpolitische Sprecher Joerg Tauss:

Das Presse-Grosso steht nicht zur Disposition und muss als zentraler Bestandteil des Pressesystems zur Sicherstellung der Pressefreiheit und -vielfalt in Deutschland erhalten bleiben. Auch Dank dieser besonderen Vertriebsstruktur verfuegen wir ueber eine beachtenswerte Anzahl von unterschiedlichen Pressetiteln, die zudem flaechendeckend verfuegbar sind. Zu den essenziellen Grundlagen gehoert, dass das unabhaengige und zur Neutralitaet verpflichtete Grosso auch faire Marktbedingungen fuer kleinere Verlage gewaehrleistet.

Die gemeinsame Erklaerung der Verbaende, die wir als rot-gruene Koalition 2004 intensiv begleitet und befoerdert haben, gilt nach wie vor. Wir sind froh, dass alle Verlage, auch der Bauer-Verlag, im Grundsatz dazu stehen. Wer allerdings einzelne wichtige Punkte der gemeinsamen Erklaerung dennoch faktisch in Frage stellt und beispielsweise verlagsabhaengige Parallelstrukturen aufbaut, der handelt mit Blick auf die gebotene Sicherstellung der Pressefreiheit und -vielfalt unverantwortlich.

Bei den derzeitigen Verhandlungen sind wir guter Hoffnung, dass in den kommenden Tagen eine fuer beide Seiten vertretbare Einigung erzielt wird. Dies sind Vertragsverhandlungen, die wirtschaftsintern und politikfern geschehen muessen. Sollte das Grosso-System deshalb jedoch im Grundsatz gefaehrdet sein, so werden wir das Grosso notfalls auf gesetzlicher Grundlage verankern muessen. Vor diesem Hintergrund begruessen wir ausdruecklich, dass sich die Medienpolitiker aller Fraktionen fuer den Erhalt des Systems Presse-Grosso ausgesprochen haben.

© 2009 SPD-Bundestagsfraktion – Internet: http://www.spdfraktion.de

Berlin

Presse-Grosso ist unverzichtbar

Anlaesslich der derzeitigen Debatte um das Presse-Grosso-System erklaeren die Sprecherin der Arbeitsgruppe fuer Kultur und Medien der SPD-Bundestagsfraktion Monika Griefahn und der medienpolitische Sprecher Joerg Tauss:

Das Presse-Grosso steht nicht zur Disposition und muss als zentraler Bestandteil des Pressesystems zur Sicherstellung der Pressefreiheit und -vielfalt in Deutschland erhalten bleiben. Auch Dank dieser besonderen Vertriebsstruktur verfuegen wir ueber eine beachtenswerte Anzahl von unterschiedlichen Pressetiteln, die zudem flaechendeckend verfuegbar sind. Zu den essenziellen Grundlagen gehoert, dass das unabhaengige und zur Neutralitaet verpflichtete Grosso auch faire Marktbedingungen fuer kleinere Verlage gewaehrleistet.

Die gemeinsame Erklaerung der Verbaende, die wir als rot-gruene Koalition 2004 intensiv begleitet und befoerdert haben, gilt nach wie vor. Wir sind froh, dass alle Verlage, auch der Bauer-Verlag, im Grundsatz dazu stehen. Wer allerdings einzelne wichtige Punkte der gemeinsamen Erklaerung dennoch faktisch in Frage stellt und beispielsweise verlagsabhaengige Parallelstrukturen aufbaut, der handelt mit Blick auf die gebotene Sicherstellung der Pressefreiheit und -vielfalt unverantwortlich.

Bei den derzeitigen Verhandlungen sind wir guter Hoffnung, dass in den kommenden Tagen eine fuer beide Seiten vertretbare Einigung erzielt wird. Dies sind Vertragsverhandlungen, die wirtschaftsintern und politikfern geschehen muessen. Sollte das Grosso-System deshalb jedoch im Grundsatz gefaehrdet sein, so werden wir das Grosso notfalls auf gesetzlicher Grundlage verankern muessen. Vor diesem Hintergrund begruessen wir ausdruecklich, dass sich die Medienpolitiker aller Fraktionen fuer den Erhalt des Systems Presse-Grosso ausgesprochen haben.

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